Neue Architektur will Bauformen präsentieren, durch welche ”die Interaktion zwischen Mensch, Haus und Standort wieder an Bedeutung gewinnt“. Die Wegweiser der Neuen Architektur sind dabei geomantische Baukunst und Gestaltungsart.
Geomantie oder Geomantik ist ein Terminus aus der Esoterik, der eine Form des Hellsehens durch Markierungen und Muster auf den Flächen beschreibt. Die moderne Verwendung hebt weiter den esoterischen Zusammenhang. Dabei geht es um die Erfassung der Identität eines Lebensraumens durch die Bauformen. Bestrebt wird die Gestaltung der Räume, in denen wir uns wohl fühlen und dadurch vital und produktiv werden.
Es ist nicht der einzige architektonische Ansatz, in dem das Wohlfühlfaktor nicht nur an Bedeutung gewinnt, sondern dominiert. An der Stelle erinnert man sich an die Erfahrungswelt Messe. Die Messelandschaft wird nicht nur aus gewohnten Systemen, wie Roll Up Banner und Faltdisplays, gebaut. Es dominieren ungewöhnliche Formen, aufregende Beleuchtung und bewegte Projektionen. Messestände werden zu Messewelten, welche die Sinne der Besucher ansprechen. Und wieder: Das Wohlfühlfaktor geht vor.
Vorangetrieben werden die neuen Bauformen durch den steigenden Bedarf an Wohn- und Arbeitsflächen in einem Raum und der Suche nach den optimalen Übergangslösungen für die multifunktionelen Räume.